Eine Reise nach Italien
Nov 9th, 2008 by admin
Italien ist ein Land, wo es gelungen ist, auch das Ansehen der weniger bekannten Städte, der Vorstädte und Dörfer zu pflegen. In Italien gibt es praktisch keinen Ort, dem es an Anziehungskraft auf historischem, künstlerischem, folkloristischem und gastronomischem Gebiet fehlen würde und wo ein Besuch nicht Gelegenheit zum Nachdenken oder einfach zum Geniessen geben würde.
Eine Reise nach Italien ist immer eine Kulturreise. Gleich einem gossen Freilichtmuseum bietet Italien mit seinen archäologischen Ausgrabungsstätten, seinen historischen Stadtzentren und imposanten Sakralbauten sowie hochkarätigen Kunstsammlungen mit Exponaten von der Antike bis in die Gegenwart ein einzigartiges kulturelles Erbe. Vor diesem Hintergrund verwundert es kaum, dass Italien die meisten Kunststätten der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes für sich verbucht.
Philosophen wie Giordano Bruno und Tommaso Campanella, Wissenschaftler wie Kopernikus und Galilei, Forscher wie Machiavelli, Dichter wie Ariosto, Musiker wie Palestrina und Monteverdi: große Männer der Renaissance, die eine vom reichen und unternehmungslustigen Bürgertum unterstützte moderne Weltanschauung vertraten, veränderten tiefgreifend die damals herrschende Denk-, Lebens- und Schaffensweise.
Leonardo da Vinci, Michelangelo Buonarroti, Masaccio, Botticelli, Piero della Francesca, Mantegna, Donatello, Raffael, Antonello da Messina, Bramante, Correggio, Tintoretto, Giorgione: Künstler (Bildhauer, Maler, Architekten), die zu einer Legende geworden sind und allgemein als die höchsten Vertreterdes Kunstgenies aller Zeiten gelten. Ihre Werke sind Ziel verwunderter und erstaunter Besucher, Studenten und Forscher, welche die Geheimnisse dieser erhabenen, in ihren höchsten Ausdrücken unerreichbaren Kunst zu verstehen und nachzuahmen versuchen.
Zehn Prozent des italienischen Territoriums unterliegen den Naturschutzgesetzen, ein Beweis dafür, wie sehr die Natur in Italien,vom Norden bis zum Süden, geliebt und geschützt wird. Zu den Nationalparks gehören: der Park der Abruzzen, Gran Paradiso, Circeo, Stelvio, Kalabrien, Pollino, Monti Sibillini, der Toskanische Archipel, die Wälderdes Casentino, die Belluneser Dolomiten, Aspromonte, Cilento-Valle di Diano, Gargano, Gran Sasso-Laga, Maiella,Val Grande, Vesuv, Gennargentu-Asinara-Golf von Orosei, Alta Murgia, Appennino Tosco-Emiliano, Arcipelago La Maddalena, Cinqueterre, Foreste Casentinesi, Monte Falterona, Campigna.
In Italien kann man nicht nur gut essen, sondern auch bestens trinken. Die Küche der berühmtesten Restaurants in den besonders für ihre Gastronomie bekannten Städten, aber auch die der tausend kleinen Trattorien, die in jedem kleinen Dorf und entlang der Straßen Italiens zu finden sind laden ein, einfach seine Küche kennenzulernen und zu kosten. Wie zum Beispiel die Küche der in den charakteristischen Winkeln der Altstädte verborgenen Osterias und Lokale, in denen traditionelle Speisen in neuer Form zubereitet oder typische landwirtschaftliche Produkte für die Zubereitung schmackhafter und diätetisch gesunder Gerichte verwendet werden.